Berlin in Film und Serien: Die berühmtesten Szenen der Stadt in der Welt des Kinos

Berlin ist eine herausragende historische Stadt, die nicht nur Tausende Touristen, sondern auch bekannte Fotografen, Regisseure und Drehbuchautoren anzieht. Wussten Sie, dass in der deutschen Hauptstadt jedes Jahr über 200 Filmprojekte gedreht werden? Berlin hat sich tatsächlich zu einem Magneten für Liebhaber moderner Kunst entwickelt. Viele berühmte Filme und Serien wurden hier gedreht, ohne dass es viele Zuschauer wissen. In unserem Artikel auf berlintrend.eu erzählen wir von den bekanntesten Drehorten Berlins, die in weltbekannten Filmen und Serien zu sehen sind.

„100 Dinge“

Die deutsche Komödie „100 Dinge“ erschien 2018 und erzählt die Geschichte zweier Freunde, die sich während einer Party darauf einigen, 100 Tage ohne ihre Lieblingsgegenstände auszukommen – ohne Smartphones, schicke Kleidung, Spiele oder gar bequeme Möbel. Einige Szenen des Films wurden in Berlin gedreht, darunter am Oberbaumbrücke und auf kleinen Straßen der deutschen Hauptstadt.

„Die Tribute von Panem: Mockingjay Teil 2“

2015 erschien der letzte Teil der berühmten Trilogie „Die Tribute von Panem“ mit Jennifer Lawrence in der Hauptrolle. Einige Szenen wurden in Berlin gedreht: am ehemaligen Flughafen Tempelhof, in einem unterirdischen Tunnel nahe dem Internationalen Kongresszentrum und auf einem Chemiewerkgelände. Die ikonische Szene in den Abwasserkanälen, in der Katniss und ihre Freunde fliehen, wurde in einem Berliner Tunnel gefilmt.

Serie „Das Damengambit“

Die Netflix-Serie „Das Damengambit“ von 2020 erzählt die Geschichte eines Waisenmädchens, das durch Schachspiele berühmt wird. Obwohl die Handlung in den USA spielt, wurden viele Szenen in Berlin gedreht. Der Humana-Secondhandladen am Frankfurter Tor stellte beispielsweise ein Kaufhaus in Mexiko dar, und Szenen in Russland wurden in der Karl-Marx-Allee und im Friedrichstadt-Palast gedreht.

„James Bond: Octopussy“

Der James-Bond-Film „Octopussy“ von 1983 zeigt Berlin als Kulisse. Die Szene, in der James Bond sich als Möbelverkäufer verkleidet, um nach Ost-Berlin zu gelangen, wurde am Checkpoint Charlie gedreht – heute ein beliebter Touristenort.

„Captain America: Civil War“

Der Marvel-Film „Captain America: Civil War“ von 2016 zeigt Berlin als wichtigen Schauplatz. Die Szenen, die im Film als UN-Hauptquartier dargestellt werden, wurden am Potsdamer Platz im Sony Center gedreht. Auch das Internationale Kongresszentrum Berlin ist im Film zu sehen.

„Jason Bourne“

Die „Jason Bourne“-Reihe mit Matt Damon zeigt ebenfalls zahlreiche Berliner Drehorte. Szenen am Oberbaumbrücke, Ostbahnhof, an der Friedrichstraße und am Zoologischen Garten wurden in den Filmen verwendet.

„Inglourious Basterds“

Quentin Tarantinos Film „Inglourious Basterds“ von 2009, obwohl in Frankreich angesiedelt, zeigt einige Szenen aus Berlin. Beispielsweise wurde die Szene, in der ein französischer Strudel serviert wird, in einem Café an der Kurfürstenstraße gedreht. Weitere Aufnahmen entstanden im Bezirk Spandau.

„Bridge of Spies“

Steven Spielbergs „Bridge of Spies“ mit Tom Hanks basiert auf einer wahren Geschichte. Die berühmte Szene des Gefangenenaustauschs wurde auf der Glienicker Brücke in Berlin gedreht, einem geschichtsträchtigen Ort.

„Das Leben der Anderen“

Der deutsche Film „Das Leben der Anderen“ von 2006 zeigt das Leben in Ost-Berlin vor dem Mauerfall. Der Regisseur erhielt eine Genehmigung, in den Archiven der Stasi zu drehen, und nutzte das Theater Volksbühne als Drehort.

Berlin ist in vielen bekannten Filmen ein faszinierender und mysteriöser Schauplatz. Seine einzigartigen Drehorte ziehen Filmemacher aus aller Welt an und machen die deutsche Hauptstadt zu einem unvergleichlichen Zentrum für moderne Filmkunst.

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